Mittwoch, 24. Dezember 2008

Das Wettkampfgerät von Niels Albert





Leider kein OCCP:-)Ich arbeite aber daran:-) Was mich aber nicht daran hindert den interessierten Lesern das Wettkampfgerät des schnellen jungen Belgiers, der den Crosssport wohl mal irgendwann dominieren wird zu zeigen.

Zum einen sieht man das neue, aktuelle Rad mit Stevens-Carbonrahmen und der neuen Shimano 7900 Dura Ace.Laufräder von PRO. Anbauteile auch. Reifen sollen spezielle neue Dugast sein.

Das zweite Rad zeigt das Electro-Rad das Niels Albert vor seinem Sturz, in Asper-Gavere, einige Male in Rennen fuhr.
Hier ist ein Alu-ahmen von Stevens montiert mit der Elektro Dura Ace daran verbaut. Asonsten gleiche Ausstattung wie das 7900 Dura Ace Rad.
Das Elektro Rad mußte wohl extra nach Holland zu Shimano um es umzubauen auf den Elektro Schaltbetrieb.Nach Auskunft eines Fahrers des Teams ist das wohl nicht so ohne weiteres möglich.

Gewichtsangaben liegen mir leider keine vor....dürfte aber im Bereich von um die 7,5kg liegen, für beide Räder.

Dienstag, 23. Dezember 2008

Philipp Walsleben und Niels Albert mit neuem Team

Cyclo-Cross.be meldet die Teamvorstellung von dem neuen Team der beiden Nachwuchsstars.

Link:

http://www.sport.be/nl/wielrennen/veldrijden/article.html?Article_ID=330219

Kleine Vorausschau auf die nationalen Meisterschaften....

Die nationalen Meisterschaften rücken immer näher und dr Adrenalin ist bei den Akteuren, die für sich in Anspruch nehmen, dort erfolgreich fahren zu wollen, auf "Dauerhoch" gelevelt.
Die Fragen nach dem richtigen Material erhöhen das ganze dann noch:-)

In gut 3 Wochen geht die Hatz auf Titel und Ehre los. Im speziellen will ich ein wenig auf die Titelkämpfe in meiner "fast Heimat" Luxembourg und natürlich Deutschland eingehen.

Ich fange einmal mit Luxembourg an, da ich die dortigen Titelaspiranten eigentlich ausnahmslos gut kenne und so gut wie jedes Wochenende mit ihnen zu tun habe.
Ich beschränke mich aber ein wenig auf die Elite-Klassen. Die "Jungen" sollen nicht unnötig nervös gemacht werden:-)

In Luxembourg findet der nationale Titelkampf in Dippach statt. Auf einer Runde, die schon im Oktober für ein "normales" Rennen auf dem Programm stand.
Man hat dort einen Kurs gebaut der etwas modifiziert wurde, zu den Vorjahren.Fast komplett auf einer etwas schräg am Hang liegenden Wiese, können die Fahrer eigentlich nur hoffen, für meinen Geschmack, daß es nicht unnötig viel regnen tut im Vorfeld, da das ganze sonst schnell zu einer sehr moddrigen Veranstaltung mit viel Dreck werden könnte.
Der Kurs ist jedenfalls fair und wird nur den an diesem Tag stärksten Fahrer gewinnen lassen. Ein taktisches Rennen wird es dort nicht lange geben.
Zu den einzelnen "Favoriten".....
Fangen wir mit dem Verteidiger des Titels an. Jempy Drucker hat bislang noch keine wirklich überragende Saison gehabt. Er ist sehr schwer einzuschätzen im Moment, aber man darf ihn nicht von der Rechnung nehmen.Der Mann ist eine Klasse für sich und wenn darauf ankommt, sicher zu 100% voll da. Dann kommen einige Fahrer, die ich persönlich mit in den Titelkampf einbeziehe, bzw. von denen jeder für einen Titel in Frage kommt. Da wäre zum einen das "Cross-Urgestein" Pascal Triebel, den man trotz seines etwas erhöhten Alters von nunmehr fast 43 Jahren, niemals aus den Augen verlieren darf. Der Mann hat Klasse und eine Erfahrung im Rücken, die manch jüngeren immer noch zur schieren Verzweiflung bringt. Zudem ihm der Kurs sehr gut liegen dürfte, wenn er schwer wird.Dann natürlich Gusty Bausch, der mit Sicherheit alles daransetzen wird, den Titel wieder zu gewinnen.Ein Kämfer par exellance außerdem. Dann hätten wir da den zur Zeit mega starken Claude Wolter.WAs er technisch nicht kann, macht er mit unglaublich schierer Kraft und Kampf wett. Ein Geheimtip für mich.Und dann der immer etwas unscheinbar fahrende Jerome Junker. Ein echter Cyclocrosser, der wenn sich ihm die Chance bietet, mit Sicherheit alles mobilisieren wird, was die Beine hergeben.Wie gesagt, nie auffällig aber immer da der Junge! Und dann wäre da noch die Dippacher Fraktion des Ausrichters...da sind vor allem Tom Flammang zu nennen, der bisher noch etwas unauffällig fuhr,den ich aber zu den absoluten Favoriten für den Titel zähle.Er und sein Teamkollege Olivier Laterza, den ich hier ausdrücklich mit dazu zähle, werden an dem Tag sicher mehr als nur 100% geben um vor "heimischer Kulisse" ganz oben auf dem Podium zu stehen.
Das wären für mich im großen unf Ganzen die Anwärter auf den Titel und die nächsten beiden Plätze. Ich bin selbst gespannt wie es ausgeht.

Dann käme ich zu den deutschen Titelkämpfen, die in diesem Jahr im fränkischen Strullendorf ausgerichtet werden, auf einer Strecke die schon zu den Traditionveranstaltungen zu zählen ist.
Man findet dort eine so gut wie flache Runde vor, die im großen und ganzen die "Powermänner" unter den Crossern bevorzugt, da im Prinzip nicht viel technisches Können, aber dafür viel Speed verlangt wird. Auch bei Regen und weichem Boden,dürfte die Runde sehr, sehr schnell werden.

Zu den Titelaspiranten.....

Hier fällt zuerst der Name Philipp Walsleben, der in den letzten Wochen mehr als einmal gezeigt hat, daß er zur Cremé de la cremé des Crosssports, nicht nur auf nationaler Ebene gehört. Der Top Favorit schlechthin.
Dann muß man auf Paul Voss ein Auge werfen. Ein Crosser der seine Saisons seit Jahren etwas unkonventionell bestreitet,mit relativ wenigen Rennen, aber immer da ist, wenn es wichtig wird!
Dann kommt natürlich die Stevens-Kombo um René Birkenfeld und Johannes Sickmüller für den Titel in Frage. Die beiden werden alles daran setzen wollen um den Titel wieder in die eigenen Reihen zu bekommen. Zudem dürfte ihnen die Runde sehr gut liegen. Und dann hab ich noch einen fürs Podium im Petto, der für mich einer der Geheimtips ist;-) Und zwar Stefan "Dano" Danowksi....ein Mann der seit Jahren immer in vorderen Reihen zu finden ist und ein wenig der "Störfaktor" für einige arrivierte geworden ist und, wenn er in der richtigen Gruppe "sitzt", so schnell nicht abzuschütteln sein wird;-)
Überhaupt rechne ich mit einer größeren Spitzengruppe aus der sich erst im Finale die Entscheidung anbahnen wird....wenn nicht sogar in einem "Massenspurt" um den nationalen Titel!
Man darf also gespannt sein:-)

Richtigen Rock'n Roll wird es jedenfalls für die Zuschauer im "kleinen", wie im "großen" Land geben:-)

Als dann...Tips können abgegeben werden:-)

Euer,
Oliver

Montag, 22. Dezember 2008

Die Reifenfrage des Wochenendes

Über das Wochenende haben mich gleich mehrere Anfragen per Mail erreicht, wo denn der Unterschied der legendären Dugast CX-Reifen, im Vergleich zu den Challenge CX-Reifen liegen würde und nochmal es wurde wieder mehrmals die Luftdruck Frage gestellt.

Zuerst zu den Reifen selbst.Der Dugast Reifen hat eine etwas geschmeidigere Karkasse als der Challenge.Das führt daher das der Dugast wie der Challenge auch eine Baumwollkarkasse hat, aber diese beim Dugast wesentlich dünnwandiger ist.Vorteil ist dabei das der Reifen etwas "weicher" rollt und einen etwas besseren Grip in schwererem Geläuf dadurch hat.
Für die meisten Amateure wird der Unterschied aber kaum spürbar sein, da auch der Challenge Reifen nahezu in der gleichen Liga spielt.
Der Nachteil der Dugast Reifen ist aber eindeutig die höhere Defektanfälligkeit, gegenüber dem Challenge, was ihn für mein Dafürhalten, zum reinen Wettkampfreifen auf Top-Niveau "degradiert". Der Challenge ist wesentlich robuster und alltagstauglicher.Auch für den Hobbyfahrer, der auf die Vorteile eines Schlauchreifens, auch bei Trainingsfahrten, nicht verzichten will.Dazu kommt noch das die Reifen von Challenge insgesamt wesentlich besser verfügbar sind, als die fast schon so "rar wie Goldstaub" zu bekommenden Dugast Reifen.Der "Geheimtip-Hype" hat hier ganz klar große negative Auswirkungen auf einen größeren Markt.Selbst unter Rennfahrern werden die Reifen mit französisch klingendem Namen, aus Holland, wie exrem seltene "Sammlerstücke" gehandelt, frei nach dem Motto "...ich kenne einen, der kennt...und dessen Cousin...." . Für mich eine ganz klar seltsame Vertriebspolitik, die schon in Holland startet und nicht wirklich nachvollziehbar ist.

Challenge bekommt ein jeder;-) Zur Not kann der geneigte Leser sich gerne an mich oder an meinen Vertriebspartner, die Fa. Teikotec, wenden. Die Reifenmodelle Grifo,Fango und Grifo Open(Faltreifen) sind bei uns lagernd.

Nun zum Druck in den Reifen. Der ist sehr individuell für jeden einzelnen. Aber...robe Richtung.....selbst mit 80kg kann man z.Bsp. einen Challenge ruhig mit 2bar, bei 32mm Beite, fahren. Leichtere Kollegen sogar noch etwas darunter.Einige Rennfahrer gehen bis zu 1,2-1,5 bar runter, wenn der Reifen über wichtige Siege entscheiden kann. Das ist zwar kurz vor Platt und auch das Risiko eines Durchschlages steigt, aber große Siege sind bei positivem Ausgang, ein vielfaches mehr wert, als 1-2-3 kaputt gefahrene Reifen und machen sich deshalb mehr als bezahlt. Das gilt aber jetzt nur für die Rennerfraktion. Der "normale" Hobbyfahrer sollte da dann doch mehr auf Nummer sicher gehen und etwas mehr Druck fahren, um eindeutig den Geldbeutel zu schon;-)

Rennbericht vom Nordstad Cross in Diekirch

1+++ So muß ich den Bericht heute anfangen.
Denn das was ich gestern gesehen und erlebt habe, war mit eines der tollsten und schönsten Cyclocross-Rennen die es wohl gibt! Einfach Hammer was da eine scheinbar relativ kleine Schar von Leuten und dem Jeder hilft Jedem Prinzip auf die Beine gestellt hat!
Genial kann man da nur sagen.
Ein Cyclocross wie er beispielhafter gar nicht sein könnte. Eine Runde die für Fahrer und Zuschauer alles bot was den modernen Cyclocross-Sport ausmacht und für die Fahrer zusätzlich das angenehme hatte, daß sich alles, von der Nummernausgabe, bis zur Dusche direkt an der Strecke, mit kurzen Wegen, befand.
Und man muß auch sagen, das die Streckenbauer in Diekirch was verstehen davon, wie man den Zuschauern UND den Fahrern Spaß bereitet. Denn den hatten, glaube ich, gestern alle.Die Runde entsprach, obwohl ja "nur" ein Regionalrennen, internationalem Format. Sogar eine aus Baugerüsten extra für den Cross gebaute Brücke, wie man sie eigentlich sonst nur auf großen internationalen Bewerben, oder nationalen Meisterschaften vorfindet hatte man auf die super zu fahrende Wiese gesetzt.
Der Start erfolgte über ein gut 400m langes Asphaltstück in sehr sehr schneller Fahrt bis zum eigentlichen einfahren in das Wiesengelände, das aber eigentlich mehr einem Park mit dem üblichen ganz kurzen Gras, wie einer Wiese im eigentlichen Sinn glich. Dort hatte man dann in einigen Schleifen und schnellen Kurven den Großteil der Runde zu bewältigen, ehe es in schneller Fahrt zum schwierigsten Teil der Strecke, einem schmierigen Anstieg mit in der Hälfte, eben diesem, befindlichen Treppe mit doch recht größeren Stufen.
Die darauf folgende Abfahrt verlangte dann Mut und Steuerkunst, da auch sehr schmierig und nicht wirklich einfach zu fahren. Von doert ging es dann über das einzige Stück Strecke das etwas tieferes Geläuf aufwies, durch den Regen der vergangenen Tage, wieder zurück über noch 2-3 "Schleifchen" , in Richtung Ziel.

Am Start versammelten sich die übliche doch recht große Zahl an Startern für das Rennen der Elite-Klasse. Einige "Hochkaräter" waren auch am Start in Form von Sascha Weber und einem belgischen Nachwuchstalent der für das Cyclocrossteam von EasyPay fährt. Dazu dann natürlich die gesamte luxembourger Elite, mit Ausnahme von Gusty Bausch, der den Weltcup in Nommay vorzog.

Der Start erfolgte dann pünktlich und es ging wirklich in rasender Fahrt Richtung "Gelände". Dort zog sich das Feld dann direkt in die Länge durch die ersten 3-4 Schleifen und Kurven die zu fahren waren. Zu meinem Leid stellte ich fest , daß ich das erste Mal für dieses Jahr "gute Beine" hatte....zum Leid deshalb, weil ich, durch eine schlechte Startposition in der 6243. Reihe, einen "Mitbewerber" vor mir hatte, der die Kurvenfahrtechnik nicht wirklich beherrschte und die ersten 12 Leute vor uns mal einfach ziehen ließ und ich nicht sofort an ihm vorbei kam.Nun gut...man ist ja im Alter etwas geduldiger mit den jungen Leuten und wartete also ganz brav bis sich Gelegenheit zum Überholen bot. Dumm war halt nur, daß sich vorne direkt ein TGV-Zug mit gut 10 Mann bildete, die die ersten Runden um den Kurs flogen, in mehr oder minder zusammenhängender Formation, daß selbst einigen Experten an der Strecke wohl die Spucke weg blieb...wie auch mir....den da wieder heran zu kommen war schnell ad acta gelegt.
Vorne war es dann Sascha Weber und die gesamte luxembourger Prominenz an diesem Tag, um Altmeister Pascal Triebel,der das Rennen am Vortag gewinnen konnte,dem nimmer müden Jerome Junker, den jungen Pit Schlechter und Vincent dia dos Santos, dem EasyPayer aus Belgien,Claude Wolter und dem jungen "fliegenden Hölländer" Slenter , die ein sehr sehr hohes Tempo vorgaben. Wohl seht zum Spaß und Freude der Zuschauer. Denn eine Attacke folgte auf der nächsten.
Irgendwann konnte sich dann Sascha Weber einer respektabelen Vorsprung, mit einer beherzten Attacke heraus fahren und somit die Konkurenz nur noch für Platz 2 fahren lassen. Das taten die dahinter liegenden Fahrer aber auch sehr vehement und schenkten sich keinen Meter.
Ich befand mich in einer illustren Gruppe die gut lief mit noch 3 weiteren Mitstreitern. In der schmierigen Abfahrt fuhren sie mir immer ein Stück weg, weil ich irgendwie doch noch nicht die "Blockade" von dem schweren Sturz in Frankfurt aus dem Kopf hatte. Das zwang mich dann immer wieder auf dem darauf folgenden flacheren Stücken, die Lücke wieder zu schließen, was dann zur Folge hatte, daß ich dann in der letzten Runde etwas ins Hintertreffen geriet und 2 Mitstreiter nicht mehr einholen konnte und es dann zum Schluß der 17. Rang wurde.Eine Plazierung die sich bescheiden anhört....für mich persönlich aber zeigte,daß die Tendenz der Form eindeutig Richtung + zeigt und mit etwas gutem Training , die nächsten Tage und Wochen, doch eventuell noch ein gutes Saison Finale zu fahren sein könnte. Das tollste ist ja , daß ich jetzt "augensehtechnisch" mal wieder voll da bin, was mir das Leben sehr, sehr angenehmer macht.

Gewonnen wurde das Rennen dann von Sascha Weber, vor dem Holländer Kaj Slenter und dem in den letzten Wochen sehr stark fahrenden Claude Wolter , der das Podium komplettierte.

Bei den Junioren lieferte sich der Tetinger Max Michely und ein spannendes Rennen mit dem Dippacher Bob Jungels das Michely dann für sich entscheiden konnte und gewann.

Am kommenden Freitag geht es dann mit einem Kat.2 Rennen in Differdange weiter, ehe dann am kommenden Sonntag der traditionelle Cyclocross in Rumelange ansteht.

Bilder und ein Video von gestern, von just4fun.lu, gibts dann in Kürze hier nachgereicht:-)

Als dann frohe Weihnachten,ein paar ruhigere Tage und bis demnächst.

Oliver Corpus

Samstag, 20. Dezember 2008

Vorschau auf das kommende Rennen

So....Weihnachten steht knapp vor der Tür und noch einmal wird vor den Festtagen das Crossgerät gepackt ud gen Dieirch in Luxembourg verfrachtet.
Dort wid am morgigen Sonntag, der Nordstadt Cross gefahren. Ein Rennen was ich noch nicht kenne ,da erst zum 3. mal ausgetragen und in der Vergangenheit immer mt den D-Cup Rennen in Schmelz und Homburg kollidiert.
Ich lasse mich also überraschen was dort auf mich zukommt. Bilder vom vergangenen Jahr verheißen aber einen modernen Kurs.
Wettertechnisch dürfte nach 3 in der Kälte gefahrenen Rennen mal wieder Feuchtigkeit von allen Ebenen zu erwarten sein;-) Also richtig typisches Cyclocross Wetter was die ZUschauer sehen wollen...zum Leidwesen der Fahrer mal wieder.....wer ist schon gerne schmutzig und putzt sein Rad:-)
Die Konkurenz dürfte in der überwiegenden Mehrzahl aus Luxembourg kommen, aber auch einige starke Ausländer sind angesagt.

Also dann bis die Tage mit Neuigkeiten:-)

Oliver