Montag, 29. April 2013

Bella Italia ! Radrennen mal anders.

Hallo zusammen.

Wie viele Leser dieses Blog wissen, arbeite ich ab und an auch in der Betreuung der luxembourger Nationalmannschaft mit. Eigentlich in der Eigenschaft als Mechaniker.Und im Rahmen dieser Tätigkeit ging es für mich und das Team der Junioren in der vergangenen Woche in das immer noch radsport verrücke Italien.

Genauer gesagt in die Region Friaul im nördlichere Teil Italiens ,ins beschauliche Pordeone am Rad der ersten Dolomiten Ausläufer. Diese Region ist bekannt dafür das hier allerlei gute Radrennfahrer herstammen. Das Terrain bietet sich auch geradezu an um Spaß am Radsport zu haben. Hat man auf der einen Seite hin zur Adria fast durchweg flaches Land, ist man auch relativ schnell im Gebirge. Also eigentlich ideale Vorraussetzunen um gute Trainingsbedingungen zu haben.Aber auch schöne Radrennen lassen sich hier ausrichten.

Und deshalb waren wir dann auch in Italien. Der Giro Friuli, also die Friaul-Rundfahrt für die Junioren stand an. Wobei Rundfahrt eigentlich zuviel gesagt ist. Denn das Rennen bestand aus leider nur aus zwei dafür aber doch recht anspruchsvollen Etappen. Auch in Italien ist der Fluß an Sponsorengeldern nicht mehr so gegeben wie in der Vergangenheit. Und deshalb musste das Rennen um einen Tag verkürzt werden. Das tat aber der Besetzung und der Qualität des Starterfeldes aber keinen Abbruch.

Wer einmal in Italien Radrennen gefahren ist , weiß das dort schon selbst die Jugend , oder Juniorenteams in dem Fall, sehr gut und schon fast professionell strukturiert und organisiert sind. Wüßte man nicht das es Junioren sind ,könnte man auch durchaus annehmen es handelt sich im richtige Profiteams. Die Teams sind bestens ausgerüstet.Jeder Fahrer fährt das gleiche Material im Team. Das Auftreten optischer Natur ist immer top. Darin sind die Italiener sowieso immer spitze. Man kann fast schon ein wenig neidisch werden wenn man sieht wie die Jungs ausgestattet sind. Das war bei meinem ersten Rennen 1987 in Italien schon so und hat bis heute nicht geändert. Damals stand ich selbst zum ersten Mal bei einem Radrennen in der Toscana in der Nähe der Stadt Carrara wo der berühmte Marmor her stammt am Start eines recht bekannten Junioren Radrennens. Der "Tropheo Buffoni" .Mein erstes in Italien und ich werde das nie vergessen.Über 200 Rennfahrer. International besetzt. Die italienischen Teams wie gesagt mit professionellem Auftreten. So etwas kannte ich bis dahin nur aus Zeitschriften und dem Fernsehen von den richtigen Profis und ihrem Teams. Das beeindruckte damals schon und es beeindruckte auch 25 Jahre später unsere Fahrer mit denen wir ins Friaul gereist waren. Einige der Jungs sind schon international erfahren. Hatten schon einige größere Rennen gefahren. Aber die meisten noch nie in Italien. Einem Land das neben Belgien und mit enigen Abstrichen auch Frankreich den Radsport schlechthin präsentiert. Hier werden Radrennfahrer quasi gemacht. Hier durchlaufen Radrenner von klein auf eine mehr oder minder harte Schule.Und hier wird auch letztlich gnadenlos selektiert. Die , die sich in Ländern wie Italien letztlich durchsetzen und nach Jahren in der Jugend, Junioren und der Espoir / U23 Klasse durchsetzen und ihr Land bei Weltmeisterschaften vertreten , gehören in der Regel zum besten was der Radsport an Qualität zu bieten hat. Jungs die wir in den letzten Tagen gesehen haben, sehen wir wohl auch irgendwann einmal wieder wenn der Giro d'Italia oder eines der unzähligen großen Straßenradrennen für Profis in Italien statt finden. Italien ist einfach etwas besonderes. Das ganze drum und dran und das ganze Flair um die Rennen herum ist einfach komplett anders als wir das hier von zu Hause gewohnt sind.In Italien geht auch ein ganz normaler Mensch Junioren Radrennen schauen. Stehen die Leute an den Anstiegen und feuern die Fahrer an. Die Begeisterung für den Radsport ist dort wohl nur mit dem noch verrückteren Flandern zu vergleichen. In Zeiten , wo es so viel negatives über den Radsport zu lesen gibt, ist es einfach noch schön zu sehen das für viele doch noch der reine Sport im Vordergrund steht und sich die Leute ihre Begeisterung für den Sport nicht nehmen lassen!

Die erste Etappe war dann auch geprägt von schneller , zügiger Fahrt . Obwohl es regnete und das Wetter so gar nicht "italienisch" war. Leider wurden unsere Befürchtungen auch Realität. Italienische Rennen sind immer etwas hektisch und so blieben Stürze in der Folge auch nicht aus. Das Wetter und die dadurch nassen und glatten Straßen taten das ihre dazu. Leider erwichte es auch einen der unseren ganz dumm und ein Totalschaden am Rad war hin zu nehmen. Gott sei Dank waren keine körperlichen Schäden zu verzeichnen und es ging mit dem Ersatzrad weiter und auch, wiederrum Gott sei Dank , zurück ins 160 Fahrer große Feld. Zum Glück blieb das der einzige Radausfall für uns. Unser Renner bewies zudem gute Moral und gewann im Anschluss eine der Bergwertungen und wurde guter Tages 8. ! Die anderen Jungs hielten sich wacker und kamen in der ersten grpßen Gruppe ,oder mit kleinem Abstand ins Ziel. Alle heil im Hotel ist an solchen Tagen einfach auch mit das wichtigste . Abends wurde dann schnell und gewissenhaft das Radmaterial wieder in Schuß gebracht für den nächsten Tag.

Die zweite Etappe war dann ähnlich der ersten. Erst im ging es im flachen Terrain zur Sache ,ehe man die "Gebirgszone" ansteuerte. Und hier wurde dann auch gleich mächtig gesiebt. Wer konnte versuchte sein Heil in der Flucht und griff an. Vor allem die Italiener taten sich hier hervor. Aber immer wieder gab es Zusammenschlüsse zu größeren Gruppen. Und so musste dann die Enscheidung auf den letzten Kilometern fallen.Und auch hier war wieder einer der unseren gut beisammen und im Bild als er zum richtigen Zeitpunkt mit weg sprang vom Feld und einen sehr guten 3. Platz am Ziel herausfahren konnte! Die Freude darüber war verständlicherweise bei Fahrern und Betreuern samt Nationaltrainer groß. Solche Erfolge sind mitunter auch immer die Motivation aller im Hintergrund ,ein klein wenig mit dazu beizutragen das aus jungen Nachwuchsrennfahrern vielleicht einmal richtige Profis werden ,die mit dem Sport ihren Lebensunterhalt verdienen können. Und wie schon geschrieben. Ich denke wir haben die letzten Tage einige gesehen die das in ein paar Jahren könnten. Man darf gespannt sein.

Das war dann soweit der Italientrip aus meiner Sicht. Es war schön mal wieder dort gewesen zu sein. Ein klein wenig mit Emotion mit dem persönlichen Hintergrund vor genau 25 Jahren dort mein erstes Radrennen auf italienischen Boden gefahren zu sein.Damals noch mit einer saarländischen Auswahl unter der Leitung des damaligen Jugendleiters Gerd Hufschmidt, der leider nicht mehr unter uns ist. Da kommen doch viele Erinnerunge noch einmal hoch. Und 25 Jahre später hilft man dann eben anderen Jungs, damit sie Step by step die große ,oder größere, Welt des Radsports kennen lernen können und sich nicht nur sportlich weiter entwickeln.

In dem Sinn. Freuen wir uns darüber das der Radsport lebt und gute Talente immer noch den Nährboden finden um ihren Weg zu gehen,oder gehen zu können!

Montag, 22. April 2013

Stressige Zeiten

Hallo zusammen.

Lange habe ich nichts mehr von mir hören lassen. In den letzten Wochen ging es etwas turbulent zu. Zum einen habe ich in der Zwischenzeit das OCCP-Ladengeschäft bzw. Büro aufgelöst und zum anderen war einiges weitere zu erledigen.

Wie es nun weiter geht mit OCCP steht in den Sternen. Vorerst werde ich mich auf die Suche nach einem Job machen. Ob das in der Fahrrad Branche sein wird , oder auch sein soll ist ungewiss. Die ganze Branche ist derzeit mehr am stöhnen wie am boomen.Da darf man sich wohl nichts vormachen.Und einen wie mich, der weiß wie man gute Cylocrossrahmen hin bekommt suchen derzeit nicht wirklich viele Hersteller. Damit muss man sich abfinden. Aber man steckt den Kopf nie in den Sand und versucht es immer wieder. Radrennen fahren schult auch hier. Niemals aufgeben. Es gibt immer ein Ziel. Und irgendein Job findet sich schon. Arbeiten muss man überall. Wenn es gar nicht anders geht muss man eben auch etwas machen was man eigentlich gar nicht machen will ,oder wollte .

Radrennen bin ich dann auch noch gefahren. Das Training in der letzten Zeit konnte man zwar nicht wirklich als solches bezeichnen , weil ich den Kopf doch meist woanders hatte. Will sagen, in der derzeitigen Situation waren meine Gedanken verständlicherweise weniger mit radsportlichem Wettkampf als mit anderen , doch wichtigeren Dingen beschäftigt.

Ich bin dann aber trotzdem am gestrigen Sonntag , in aller Frühe, mit dem Rad und Rucksack zum Radrennen der Überherrner Sportskollegen geradelt. Die Fahrt dorthin war erst einmal sehr ernüchternd.Die Beine wollten irgendwie gar nicht. Ich kam vereinfacht gesagt überhaupt nicht vom Fleck. Der Anstieg hoch auf den Saargau über das Dörfchen St. Barbara war auch mehr eine Qual wie ein Genuß. Wie oft war ich hier hoch als junger Jugend und Juniorenfahrer im wahrsten Sinn des Wortes gerannt. Und wie schwer fiel mir das an diesem Morgen. Kein gutes Vorzeichen. Denn das Rennen der Überherrner auf dem Saargau ist anspruchsvoll. Kein flacher Meter. Ständig auf und ab. Und auch ein etwas längerer Anstieg von knapp 2,5 Kilometern hat die Runde zu bieten. Und trotzdem ist das eines der schöneren Radrennen die ich kenne. Nicht zuletzt ja auch in meiner Heimatregion in der ich über all die Jahre unzählige Radkilometer hinter mich gebracht habe. Und es kam noch dazu dass es an diesem Morgen ganz empfindlich kalt war. Aber als Crosser weiß man damit umzugehen und Loris Spezialbehandlung an den Beinen für solch ein Wetter tat dann auch ihr übriges. Und so ging es dann zum Start.

Das Rennen wurde sofort zügig eröffnet. Attacke folgte auf Attacke und ich dachte schon das die Entscheidung wohl vor dem Berg gesucht werden wolle,oder sollte. Waren doch einige der stärksten Masters Renner in Deutschland am Start. Das erste Mal den Berg hinauf ging es dann weiter zur Sache. Der spätere Sieger Stefan Steiner machte gleich klar was an dem Tag zu erwarten war.Die erste Attacke wurde noch gekontert und pariert vom Feld. Die zweite saß dann und Herr Steiner ward nicht wieder gesehen. Solo fuhr er vor dem Feld wie ein Mopped. Und dort ging es auch nicht langsamer voran. Immer wieder wurde versucht die Lücke zu schliessen. Aber es kam keine Gruppe mehr zustande die gewillt , oder eher in der Lage gewesen wäre noch einmal ernsthaft die Verfolgung aufzunehmen. Der Berg wurde in der Folge so schnell gefahren das keiner mehr in der Lage war richtig auf dieses ohnehin schon hohe Tempo darauf zu attackieren.Jede Tempoverschärfung hatte nur einige hundert Meter Bestand und wurde vom Restfeld ,oder das was man noch als Feld bezeichnen wolle, gekontert. Zu meiner eigenen Überraschung kam ich aber überall recht gut mit und war eigentlich nie in Schwierigkeiten den Anschluss zu verlieren. Und so kam was kommen sollte.Stefan Steiner segelte allein vor dem Feld in Richtung Ziel und die gößere Gruppe, mit mir darin dahinter, sollte geschlossen in den Anstieg zum Ziel hinauf die weiteren Plazierungen ab Platz zwei im Sprint ausmachen. Der Sprint war dann etwas , ich sage mal leicht chaotisch, aber noch im Rahmen des vertretbaren und endete dann für mich mit Rang 9 . Blicke ich auf die davor liegenden Tage zurück kann ich nicht umhin das ich da dann doch ein wenig stolz drauf war. Auch wenn Rang 9 nicht wirklich etwas weltbewegendes ist. Aber gestern war es für mich so ein klein wenig etwas wie ein Sieg. Mehr denn im moralischen Sinn gesehen natürlich. Für außen stehende vielleicht nicht zu verstehen. Aber als Radrenner denkt und fühlt man da halt anders.

Das war also der gestrige Sonntag. Am kommenden Wochenende werde ich nicht rennen. Kurzerhand hat sich noch eine Anfrage ergeben, mit der luxembourger Nationalmannschaft ein Rennen in Italien zu betreuen. Das werde ich dann ab Donnerstag tun.

Soweit dann der heutige Blog Eintrag. In Zukunft versuche ich wieder regelmäßiger zu schreiben ,obwohl es mir momentan schwer fällt den Cyclocross Bereich , oder generell Radsport und das was sich dort tut zu beobachten und darüber zu schreiben. Aktuell versuche ich dort etwas Abstand zu gewinnen.Soweit das überhaupt möglich ist. Auch diese Welt und die Protagoniten dahinter sind immer weniger meines. Vieles hat sich verändert. Und nicht alles zum Vorteil. Vereinfach gesagt gefallen mir einige Sachen gar nicht mehr .Man wird sehen.

Bis dahin.....Haltet durch !

Mittwoch, 3. April 2013

Der Tellerrand

Hallo zusammen.

Die vergangenen Tage war es etwas ruhiger hier. Das hatte mehrere Gründe. Zum einen ist mir zu einigen Dingen im Radsport der Spaß vergangen, zum anderem war ich nach einer einjährigen Unterbrechung wieder für einige Tage auf Mallorca zum trainieren. Und dort war ich nicht alleine. Wer jetzt denkt das ich mit "Radsportlern" dort war der irrt. Ich war Teil eines Trainingslagers von dem ich in der Art wie ich es erleben durfte ,vorher nicht einmal wußte was auf mich zukam und das mit Sportlern von denen ich nicht einen einzigen bis zum Abflug nach Mallorca persönlich kannte.

Über Umwege und Kontakte kam ich mit dem Jugendwart des Rheinland-Pfälzischen Triathlon Verbandes in Kontakt. Die suchten einen Betreuer für ein Trainingscamp mit jungen Nachwuchssportlern ,der relativ gut Rad fahren konnte und sich gleichzeitig auch gut auf der Insel auskennt. Relativ gut Rad fahren kann ich ja noch. Und auskennen auf Mallorca tue ich mich auch. Besser als zu Hause. Jahrelang habe ich dort als Guide gearbeitet und bin tausende von Kilometern über die Insel gefahren. Die kleinsten Straßen und Wege kenne ich dort.Das Projekt klang interessant und für mich war schnell klar das ich dort mit machen wollte. Vorneweg muss ich sagen das ich selten eine derartig gute Organisation und Planung erlebt habe. Da passte einfach alles ! Ausser den Sportlern aus der Pfalz waren auch einige Saarländer mit an Bord. Was mich persönlich sehr freute. Diese hatten von ihrem Landestrainer in Absprache mit dem Pfälzer Trainer ihr Programm mit auf den Weg bekommen. Und das sollte für alle noch sehr hart werden.

Von Köln-Bonn aus ging es dann mit dem Flieger zu eigentlich unchristlicher Zeit los in Richtung Palma de Mallorca Aeropuerto. Also dem dortigen Flughafen. Dort angekommen wurde alles was mitgeschleppt wurde , oder mitgeschleppt werden musste in einen bereitstehenden Bus verladen und die ganze Truppe mit 30 Leuten fuhr in Richtung Alcudia . Genauer gesagt an die Playa de Muro. Alleine schon die Temperaturen von guten 15 Grad am frühen Morgen und die Sonne , die wir ja eigentlich seit Monaten nicht mehr wirklich gesehen hatten , ließ die Laune bei allen merklich steigen. Für viele der 13-16 jährigen Sportler und Sportlerinnen war es auch der erste Aufenthalt auf der "Insel der Radfahrer". Das "Abenteuer" konnte also beginnen !

Der erste Tag war für die jungen Triathleten noch relativ locker. Die Miet-Rennräder wurden in Empfang genommen und der Mittag bestand dann eigentlich nur daraus, das die Jungs und Mädels mit ihrem Landestrainer und einem Betreuer eine erste kleine "Einstellfahrt" auf der Küstenstrasse unternahmen. Ich war derweil mit einem Mitfahrer zu einer ersten Trainingsfahrt auf der Insel unterwegs. Die Sonne schien und lud zu einer mehr oder weniger ausgiebigeren Runde ein.Unterwegs traf ich dann noch alte Bekannte aus meiner Zeit als Guide bei einem "Rad Ferien Veranstalter" und man fuhr gemeinsam zurück bis zum Hotel und tauschte Neuigkeiten und Erinnerung aus damals schönen Tagen aus.Der Aufenthalt auf Mallorca konnte besser und schöner nicht beginnen.

Die weiteren Tage bestanden dann darin das ich mir zu trainingstechnischen Anforderungen die jeweiligen Strecken und Routen ausdachte. Für die Triathleten hieß das meist sehr früh aufstehen weil vor dem radfahren schon schwimmen oder ein Lauftraining vor dem Frühstück anstand. Die Radausfahrten betrugen dann von 50-80km für sie. Wohlgemerkt alles in Verbindung mit anderen Disziplinen ! Am Ende des Sporttages dann meist noch ein Stabilisationstraining für den gesamten Körper bevor es dann zum verdienten Abendesssen gehen konnte. Mein Tag sah dann so aus das ich morgends schon vor den gemeinsamen Radausfahrten alleine unterwegs war und auch nach dem Absetzen der Truppe im Hotel noch einmmal alleine los fuhr . So kamen für mich dann auch immer um die 4-5 Stunden Training mit verschiedenen Inhalten zu Stande. Nicht so gewaltig viel.Aber man muss bedenken das ich in der Zeit davor kaum auf dem Rad saß und auch knapp vor dem Camp nichts trainieren konnte weil ich schlimme Rückenschmerzen hatte. An der Stelle ganz lieben Dank an Nicole Keller , die mich wieder rechtzeitig fit bekam !

Das gemeinsame Abendessen wurde dann auch gleichzeitig zur Planung des kommenden Tages im Detail und zur Nachbesprechung des vergangenen Trainingstages genutzt. Hier muss ich anfügen das die Betreuer und an der Stelle der Landestrainer der Pfälzer ,Gerd Uhren, sich sehr viele Gedanken machen um den Nachwuchs. Es wurde gefordert. Aber es wurde nie überfordert ! Die sportliche Entwicklung steht absolut im Vordergrund wie ich feststellen mußte. Und auch soziale Komponenten für ein gemeinsames Miteinander sind ihnen sehr wichtig. In der Form hatte ich das so noch nie erlebt. Bei Radrennfahrern geht das etwas anders zu. Nicht immer , aber sehr oft.

Für mich persönlich waren die Tage ein Blick über den Tellerrand. Weit darüber hinaus. Ich habe viel neues kennenlernen dürfen und sehr sehr vieles gelernt.Ein Sport der mir im Detail vorher doch etwas fremd war , ist mir näher gekommen. Und ich kann das nicht anders sagen, als das ich den Hut ziehe und mit allem Respekt Chapeau sage , vor den Jungs und Mädels die dabei waren und dieses Programm mit durchgezogen haben ! Und das ohne das mal irgendwer auch nur im Ansatz hätte verlauten lassen das ihm dieses oder jenes zu viel sei ,oder man kaputt sei ! Kein einziges Wort ! Nichts! Das hat mir echten Respekt vor diesen jungen Sportlern gebracht die alle noch viel vor sich haben.Und einige, wenn auch sicher nicht alle, irgendwann mal zu denen gehören zu denen sie heute noch aufschauen und deren Platz einnehmen werden. Da bin ich mir sicher !

Die Tage sind zu schnell vorbei gegangen. Aber es waren schöne Tage. Ich persönlich konnte außerdem noch einige wichtige Kontakte knüpfen und einige Freunde und Bekannte treffen. Mallorca ist eben ein einziger Treffpunkt für die ganze Welt.

Was ich an der Stelle auch noch sagen muss, ist der Umstand das ich völlig überrascht war von dem Veranstalter über den das Camp gebucht wurde. Hier muß ich wirklich ein Lob an Klaus Botsch und seine Firma Mallorca-Sportiv aussprechen. Ich habe in all den Jahren in denen ich für und mit einen anderen Anbieter arbeitete ,der klingt wie ein kleines Land in Europa, nie erlebt das der Chef selbst so bemüht um "seine Gäste" ist ! Nie habe ich erlebt das der Chef sich für alle Anliegen interessiert, sich morgends um 7.00 Uhr mit ans Schwimmbecken stellt , oder mit zum Meer geht wenn Freiwasserschwimmen angesagt war. Und ich hatte das Gefühl das er nicht nur der Präsenz wegen anwesend war, sondern auch deswegen weil ihn das wirklich interessierte.Und nicht zuletzt , wo bitte ist das üblich dass der Chef selbst vor den Radausfahrten Trinkflaschen für die Sportler und Gäste abfüllt ? Ich von meiner Seite aus kann nur sagen das es hier 100 von 100 Punkten gibt . Ich muß hier vielleicht anfügen das ich voreingenommen hin gefahren bin ,weil ich aus der Vergangenheit von anderer Stelle negatives gesagt bekam und mir nie ein eigenes Bild machen konnte , oder gemacht habe. Hier sollte sich derjenige der mir diesen Quatsch und Blödsinn erzählt hat , doch mal Gedanken über sein eigenes Handeln machen. Man ist nie der Beste und Tollste. Es gibt immer einen der gleichauf , oder sogar besser ist.Im aktuellen Fall kann ich nur sagen ,hier ist jemand in Person von Klaus Botsch der nicht nur gleichauf ist. Fair muß fair bleiben. Und das muß auch gesagt werden. Soviel dazu .

Und ganz am Schluß hat man mich dann noch in einen kleinen "Hinterhalt" gelockt. Aber einen sehr schönen. Ohne auch nur etwas davon zu ahnen haben alle Sportler und Sportlerinnen eine Jacke des RTV Kaders unterschrieben und auch mit Widmungen versehen und mir überreicht.In dem Moment stand ich dann auch etwas sprachlos und gerührt da. So etwas hatte ich noch nie erlebt. Ehrlich gesagt einer der schönsten Momente in meinem Sportlerleben. Siege und Plazierungen sind nichts gegen so etwas. Und ich kann auch hier nur wieder DANKE sagen! Es hat riesigen Spaß gemacht und ich werde sicherlich in Zukunft dem Triathlon und vor allem diesen jungen Sportlern große Beachtung widmen. Das ist eine andere Welt des Sports wie ich ihn bisher kennen lernen durfte und konnte und ich bin sicher das das nicht der letzte Kontakt mit diesem Sport war und auch nicht der letzte Blick über den Tellerrand in eine Welt in der auch der klassische Radrennsport vieles lernen kann. Die Vorurteile sind völlig unangebracht.

Das war dann also der "kleine" Trip nach Mallorca. Eine Insel die ich eigentlich wegen unschönen Dingen die dort ihren Ursprung nahmen vor 2 Jahren nie wieder sportlich betreten wollte. Aber man soll ja bekanntlich nie nie sagen. Und außerdem mit den richtigen Leuten um einen herum sieht die Welt meist anders und schöner aus.Ich durfte in den letzten Tagen tolle Leute kennen lernen.

In dem Sinn. Man sieht sich wieder . Auf Mallorca und sonst wo.

Und nie vergessen......lächle die Welt an und sie lächelt zurück !

Samstag, 23. März 2013

An Tagen wie diesem

Hallo zusammen.

An Tagen wie diesem hofft man das eine relativ große Anzahl von Leuten richtige Entscheidungen trifft. Heute findet in Gelsenkirchen im Herzen des "Potts" , oder anders gesagt "auf Schalke" , für die nicht Ortskundigen ,die General und Hauptversammlung des Bundes Deutscher Radfahrer statt.

An sich nichts ungewöhnliches. In den vergangenen Jahren fand dise Versammlung natürlich auch statt. Nur im Gegensatz zu diesem Jahr nahm kaum einer Notiz davon ! Das hat sich nun, im Jahre des Herrn 2013 , doch etwas geändert. Sogar alle wichtigen Medien und deren Vertreter blicken nach Gelsenkirchen ,oder haben ihre Leute vor Ort um den Ablauf und wichtige Wahlergebnisse zu kommentieren und niederzuschreiben.

Selten hat eine Bundeshauptversammlung solch ein mediales Interesse hervorgerufen. Erst recht nicht die des BDR.

Der Grund für dieses gesteigerte mediale Interesse ist recht einfach. Es stehen Präsidenten Wahlen an! Und die ist aktuell an Brisanz kaum zu übertreffen!

Der noch amtierende Präsi des BDR, Herr Rudolf , genannt Rudi, Scharping hatte in den vergangenen Wochen einen wahren Eiertanz um seine Kanditatur vollführt. Macht nicht weiter. Macht weiter. Wieder unsicher. Dann doch wieder weiter. Interessierte und Mitglieder des BDR rieben nicht selten die Augen beim lesen der Wasserstandsmeldungen zur Kandidatur Scharpings.

Der Grund dürfte so simpel wie einfach sein. Revolution !! Wiederstand ! Aufruhr an der Basis! Und nicht zuletzt Gegenkandidaten, vor denen das Scharpinglager wohl genau so viel Angst hat , wie der Teufel vor dem Weihwasser . Toni Kirch der Landesfürst von Nordrhein-Westfalen warf als erster den Handschuh in den Ring. Da zuckten schon einige zusammen. Er , der auch Bundesjugendleiter ist, kandidiert gegen seinen "Chef" . Da war schon in einigen Hinterzimmern und Kämmerlein Stimmung.Aber es sollte noch besser und noch brisanter kommen für den noch amtierenden Präsidenten.

Es wurde länger schon gemunkelt und darüber bei diversen Gelegenheiten leise darüber gesprochen. Und es wurde eine Tatsache. Die ehemalige BDR Präsidentin Sylvia Schenk , die anno dunnemals mehr oder weniger den Machenschaften der "Schattenmänner" des BDR zum Opfer fiel, weil sie offen gegen Miß und Zustände die unhaltbar waren innerhalb des engeren BDR Führungszirkels, Front machte stellt sich zur Wahl. Und ab hier wurde es dann interessant. Diese Frau die seit dem Ausscheiden beim BDR bei Transparenty arbeitet , also der Organisation die sich weithin um Korruption in diversen Schichten unseres täglichen Lebens kümmert und immer offen gegen das größte Problem des Radsport , nämlich das Dopingproblem, Front machte war zurück. Und da horchten dann doch mehr Medienvertreter auf als sonst üblich! Und nicht nur das. In den sozialen Netzwerken brach eine offene Diskussion , Meinungs und Stimmungsmache um diese Präsidentenwahl aus. Viel geistiger Müll war dort zu lesen. Vor allem von jenen , für die die geistige Uhr vor Jahren stehen geblieben zu sein schien und die wohl in einer Art Raumkapsel fern vom Alltagsgschehen zu leben scheinen. Kommentare wie "nur nicht Schenk...dann doch besser Scharping..." waren nicht selten zu lesen.Wenn da nicht einige doch recht "prominente " Leute aus dem Radsportkreis dabei gewesen wären ,hätte ich milde gelächelt und der Sache nicht weiter Beachtung geschenkt. Aber es waren leider immer wieder diejenigen die in der Zeit der anfänglichen 2000er Jahre stehen geblieben sind. Also der Zeit in der das ganze Schlamassel in der der Radrennsport momentan steckt , seinen Höhepunkt erfolgreich in Angriff nahm. Die Zeit die die allermeisten Menschen die mit diesem fazinierenden Sport zu tun haben am liebsten aus ihrem Gedächtnis und den Ergebnislisten streichen würden. Und das genau diese " Prominenten" offenbar keine Veränderung wollen, dass macht mir Angst!

Ich bin da ganz offen. Scharping ist und war eine Marionette. Eine Puppe an den Fäden von Leuten die im dunklen "Off" den BDR ganz klamm und heimlich gelenkt haben ,oder das versucht haben. Da sind Strukturen über Jahre geschaffen worden, die wohl einigen organisierten nicht legalen Organisationen sehr nahe kommen ! Und das ist für mich der Grund warum ein solcher Alarm um die Kandidatur Frau Schenks entstand! Sollte diese Frau gewählt werden, treten wohl oder übel Dinge zu Tage die einigen Leuten nicht gefallen können und auch nicht gefallen werden. Frau Schenk kennt durch ihre Zeit als ehemalige Präsidentin des Verbandes die "Offs" des Verbandes . Sie geniesst eine sehr sehr hohe Reputation bei vielen Vertretern irgendwelcher Institutionen die sich genau ansehen was im Radsport vor sich geht. Vereinfach gesagt. Sie wird das Curcuma, das Gift im Fleisch verotteter Strukturen werden solle sie ins Amt gewählt werden ! Das ist sicher.

Und dann ist da ja auch noch Toni Kirsch, der in der ganzen medialen Diskussion der vergangen Tage etwas unter ging. Verständlicherweise. Bei zwei solch polarisierenden Mitkandidaten und Bewerbern um das Amt des Präsis.

Diese Hauptversammlung heute wird wohl eine mehr oder minder "lustige" Veranstaltung werden. Da wird wohl, so fürchte ich , auch schmutzige Wäsche gewaschen werden wollen. Zudem in dieser angespannten Situation "Krawallattacken" aus bestimmten Lagern zu erwarten sind. Man darf gespannt sein.

Den Vertretern der einzelnen Verbände wünsche ich Weitsicht und Mut zu guten Entscheidungen. Denn eines ist sicher. So, wie das jetzt gelaufen ist die vergangenen Jahre und läuft , darf es einfach nicht weiter gehen ! Sonst diskuttiert man bald um ganz andere Themen wie die Wahl eines Präsidenten !

In diesem Sinn. Trefft gute Entscheidungen!

Haltet durch......

Dienstag, 5. März 2013

Ich steh im Weg

Hallo zusammen.

Mein letzter Blog Eintrag handelte ja davon eine wunderbare Idee zur Diskussion zu stellen. Es ging darum eine breite Basis der Cyclocross Interessierten und alle die nur irgend etwas mit diesem so schönen Sport zu tun haben in einer neutralen Internet Plattform zu vereinen.Diese solle keine kommerziellen Zwecke verfolgen um auszuschliessen das nicht wenige sich hier nicht wieder finden würden,oder könnten. Eine Idee die übrigends ein User einer deutschen CX-Plattform dort zur Diskussion stellte.Sie stammt ausdrücklich nicht von mir. Diese Idee fand ich sehr gut und machte sie dann auch hier in meinem Blog zum Thema.

Seitdem hat sich auch schon etwas getan.

Relativ schnell wurde von einem begeisterten "Hobbycrosser" eine neutrale Plattform geschaffen .Diese ist noch nicht perfekt. Aber erste Schritte sind gegangen und der Anfang ist gemacht.

Hier der Link , damit man weiß worum es geht:

http://deutsche-initiative-cyclocross.de/

Ich sagte ja schon das ich diese Iniatitive für eine wunderbare Sache halte die längerfristig ihren Platz finden wird. Da bin ich sicher.

Leider ist aber nun etwas passiert was eigentlich nicht passieren sollte.

Es geht darum das man sich als Betreiber einer deutschsprachigen Internetplattform wohl als eine Art "Leuchtturm" in Sachen Cyclocross Kommunikation sieht und sich wohl auch so verstanden wissen will. Es geht um cx-sport.de . Und an diesem Punkt komme auch ich wieder ins Spiel und ich werde auch in kurzen Erklärungen versuchen darzulegen warum.

Das der Betreiber dieser Plattform und ich selbst uns in den vergangenen Jahren nicht immer einig waren über bestimmte Dinge in Sachen Cyclocross ist kein Geheimnis. Viele fanden es amüsant wenn wir teilweise recht heftig unterschiedliche Standpunkte vertraten. Aber viele User von I-Net Foren nervte es einfach nur noch. Wie mich im übrigen auch. Aus diesem Grund zog ich mich dann auch aus den Foren zurück und betrachtete sie nur noch als einfacher Konsument.

In den Anfängen dieses Blogs schrieb ich mal einen Artikel der genau die Problematik ansprach , die aktuell zu der Idee der neutralen Plattform geführt hat. In diesem Artikel ging es unter anderem darum das ich kommerzielle Beweggründe hinter der cx-sport.de Seite stehen sah , was ich insgesamt als sehr problematisch ansah. Meinem Blog kann man in gewisser Weise ähnliches unterstellen. Aber ich denke hier weiß jeder Leser das ich nicht unbefangen meine persönlichen Meinungen und Ansichten von meinem beruflichen Hintergrund trennen kann. Auf der Seite steht ganz klar wer den Blog betreibt. Insofern steht es jedem frei die Seite als Konsument anzunehmen. Oder eben auch nicht. Der damalige Artikel war aber auch Anlass für eine scheinbar länger schon schwelende Art "Feindschaft" um diese dann offen ausbrechen zu lassen. Ein späterer Artikel in dem es um Scheibenbremscrosser ging und der , das gebe ich offen zu , rein markttaktische Hintergründe hatte zu diesem Zeitpunkt, waren dann ein weiterer Anlass um in diversen Internetforen Stimmung und plumpe Agitation zu betreiben.

In cx-sport.de gibt es aber auch eine ganze Reihe vernünftiger Menschen , die wesentlich neutraler mit irgendwelchen vermeintlichen "Teretorialkämpfen" umgehen. Unter anderem die dortigen Administratoren. Diese baten mich eines Tages diesem Forum doch beizutreten weil sie der Meinung waren das ich dort hin gehören würde. Nach längerem Überlegen tat ich das auch. Wohlwissend das ich mich auf "heißem Boden" befand. Naiverweise war ich der Ansicht das Vernunft und das handeln für eine gemeinsame Sache persönliche Differenzen , die im übrigen sehr einseitig bestehen , außer acht lassen würden. Aber weit gefehlt. Nach einiger Zeit guter Diskussion und gutem Miteinander kam völlig unversehens die Aufforderung des Forenbetreibers das Forum zu verlassen. Ich sei nicht eingeladen worden. So in etwa waren die Worte damals. Folge war , dass ich sofort meine Mitgliedschaft löschen ließ um nicht den Ablauf des Forenbetriebs zu stören. Auch die User dort haben das Recht auf sachliche Diskussion ohne persönliche "Anmache" .In der Folge wurde aber weiterhin gegen mich Stimmung gemacht. Bis zum heutigen Tag. Ich werde dort offen als Lügner und Großmaul bezeichnet . Kurzum gesagt werden permanent Grenzen überschritten. Das bis hierher zur Erklärung. Die Geschichte ist leider sehr komplex und soll zeigen wohin ich später noch will und auch komme.

Am gestrigen Tag gab es dann wieder enige Kommentare in diesem Forum an meine Adresse gerichtet die mich in der Folge sehr nachdenklich machten. Da ich auf meinem Blog die Idee der neutralen Plattform zur Diskussion stellte kann man den Eindruck gewinnen das ich nun als derjenige angesehen werde der einen Keil in die Cyclocross-Gemeinschaft treiben würde , oder will. Das eine neutrale Seite nicht im Interesse einiger Leute sein kann liegt auf der Hand. Aus welchen Gründen auch immer.Seien es persönliche , oder aber auch kommerzielle weil man befürchtet potenzielle Kunden zu verlieren. Wie dem auch sei. Meine Absicht war nie irgend einen Keil irgendwohin zu treiben , oder Fronten zwischen Gleichgesinnten zu schaffen. Aber ich sehe aktuell eine sehr große Gefahr darin das ich als Person der Grund dafür sein könnte das eine wunderbare Idee scheitern könnte. Und ich will nicht der Grund dafür sein das diese Idee, die gerade anfängt zu keimen, schon eingeht ehe sie einmal richtig geblüht hat.

Aus diesem Grund habe ich beschlossen alle Aktivitäten in dieser Sache zu beenden und werde mich aus diesem Projekt zurück ziehen. Es ist einfach abzusehen das das einfach nicht gut gehen kann wenn ich dort mit wirke. Die Verwirklichung einer Vision ist viel wichtiger als eine einzelne Person. Aus diesem Grund habe ich auch die Sätze weiter oben geschrieben. Sie sollen dazu dienen das man versteht was mich in dieser Sache bewegt.Diese Hintergründe sind ein Teil dessen, warum ich glaube und überzeugt bin ,dass ich diesem neuen Projekt mehr im Weg stehe als nütze.

Es gibt aber genug fähige Leute die an diesem Projekt dran und auch Willens sind um es zum Laufen zu bringen. Und das ist gut so. Dieses Projekt wird unbedingt gebraucht. Zu tief sind teilweise die Gräben zwischen einzelnen Lagern . Hier spreche ich in der Hauptsache die Interessen der Sportler gegenüber den Verbänden bis hin zum nationalen Verband an. Das muss ein Ende haben. Das zwei Menschen nicht miteinander reden darf sich nicht auf eine komplette Gemeinschaft auswirken.Und deshalb bin ich der Überzeugung das das Projet "deutsche-Iniatitive-cyclocross" ohne mich besser funktionieren wird.

Ich werde , wie bisher auch, weiter meine Meinung und meine Ansichten zu Entwicklungen zum Cyclocrosssport in Artikeln verfassen. Kritisch und kontrovers wie immer.

Dem Projekt "DICX" wünsche ich den angemessenen Platz und den Rahmen den ein solches Projekt einfach verdient . Ich hoffe und wünsche diesem Projekt eine rege Beteiligung aller. Denn es gibt in Sachen Cyclocross nicht nur einen Kutscher der das Gespann fährt. Es gibt viele die es verdienen auf dem Bock zu sitzen und ihren Teil mit dazu beitragen zu können das das Gespann Fahrt aufnimmt!

In diesem Sinn....haltet durch !

Samstag, 2. März 2013

Neue Ideen und Wege

Hallo zusammen.

Ich möchte in meinem heutigen Blog Beitrag ein Thema behandeln und ansprechen von dem ich mir in der Folge erhoffe das es recht rege diskuttiert wird.

Worum geht es?

Es geht darum das die wachsende Zahl an Interessierten für den Cyclocross Rennsport eigentlich sehr wenig wenig Beachtung auf Seiten der Verbände finden. Cyclocross ist kein Sport der zu den olympischen Disziplinen gehört. Dementsprechend ist auch das Interesse seitens der Verbände. Da liegt es nahe das man schon seit geraumer Zeit darüber diskuttiert in der Szene ob es nicht einfach sinnvoll wäre, eine Internetpräsens zu schaffen in der es nur um Infos zu Veranstaltungen , Terminen in Sachen Cyclocross und einer Austauschplattform sowohl für Rennfahrer, Interessierten und aber auch Veranstaltern und Funktionären bedarf. Auf dieser Seite sollte es nur um angesprochene Themen gehen und Austausch aller Beteiligten. Neutral. Ohne jedes kommerzielle Interesse dahinter. Denn das ist der springende Punkt in aktuellen Plattformen. Es gibt ja doch einiges im Internet was den Cyclocrosssport vertritt. Oder meint zu vertreten. Jede Plattform hat sich für sich ihre Berechtigung und man findet dort auch allerlei Information. Aber es ist leider auch so das zum Teil einfach unabstreitbar kommerzielle Interessen dahinter stehen. Auch wenn man das vielleicht nicht will. Aber faktisch ist das nun mal so. Da nehme ich meinen Blog in gewisser Weise nicht von aus. Irgendwie bringt man auch hier den Blog und die Beiträge ja immer irgendwie mit dem in Verbindung was ich beruflich tue. Vor Jahren kam es zu einem erbitterten Disput zwischen mir und einem Forenbetreiber in Sachen Cyclocross, weil ich das in einem Blogartikel schon damals offen ansprach. Dieser Artikel ist bis heute Grund für Anfeindung. Das war von meiner Seite nicht beabsichtigt und ich bin sicher der letzte der eine Hand ausschlägt. Aber leider ist das nun mal ein Teil der internen CX-Szene . Was ich eigentlich sehr bedauere weil es Kräfte splittert anstatt sie zu vereinen.Und Zusammenhalt kann der Cyclocrosssport aktuell mehr vertragen denn je. Die Szene wächst. Die Wettbewerbe, egal in welcher Form , nehmen immer mehr zu. Aktuell gab es wohl allein in Deutschland noch nie in den letzten 25 Jahren so viele unterschiedlichen Wettbewerbe wie derzeit. Das grenznahe Umland , also die angrenzenden Länder, schliesse ich hier mit ein. Wettbewerbe in Hülle und Fülle.

Um all diese Rennen , Termine und so weiter und sofort zu bündeln und zentral auf einer Plattform zu vertreten, darum geht es. Außerdem soll diese Plattform das Spiegelbild des Cyclocrosssports sein, als Interessenvertretung gegenüber den Verbänden. Eine für alle, alle für eine , könnte man vereinfacht sagen.

Die Diskussionen über solch eine neutrale Seite gibt es schon länger. Und die Idee hierzu stammt nicht von mir. Aber ich finde diese Idee nicht schlecht und sie ist es wert darüber zu schreiben.

Mir ist auch vollkommen klar, dass eine solche Seite nicht unbedingt im Interesse einiger Leute sein kann. Aber im Interesse des Cyclocrosssports sollte man doch bereit sein über seinen Schatten zu springen und im Interesse aller solch ein Projekt unterstützen.

Meine Vorstellung wäre wie schon gesagt, dass es ausschliesslich um Informelles geht was Termine und Veranstaltungen betrifft. Außerdem dann eine Art "Forum" zum Ausstausch aller Beteiligten. Veranstalter, Rennfahrer, Funktionäre. Sie alle sollen die Möglichkeit bekommen , offen und ohne jede Scheu Dinge anzusprechen , zu besprechen, Lösungen , Ideen und neue Wege zu diskuttieren. Denn nur so kann man eine Sache positiv weiter entwickeln. Derzeit ist die komplette Szene derart zerstückelt das einfach kein Überblick mehr herrscht. Aus vielerlei Gründen macht ein jeder "sein Ding" . Das it nicht unbedingt falsch oder schlecht. Aber es bringt am Ende einfach keinen weiter. Man dreht sich immer wieder im Kreis. Auch hier nehme ich meinen Blog nicht aus. Er ist ein Teil der Szene. Aber nicht DIE Szene.Bei weitem nicht.

Ich würde mich deshalb freuen wenn man diesen Blog Artikel zum Anlass nehmen würde, und offen diskuttiert. Ideen einbringt . Mißstände aufführt und offen anspricht. Lösungsmöglichkeiten zur Diskussion stellt . Alles im Sinn einer Sache ! Packen wir es an ! Es gibt viel zu tun !*

In dem Sinn....haltet durch !

* Dieser Spruch ist nicht von mir! Wars BP oder Esso ? Heutzutage muss man ja aufpassen was man schreibt ;-)